Glücks- und Unglücksdaten: So drücken sie den Preis
Dein Hochzeitsdatum entscheidet über mehr als Jahreszeit und Jahrestag: Es ist einer der größten Hebel für dein Budget. Dienstleister richten ihre Preise nach der Nachfrage – und die hängt genauso vom Aberglauben ab wie vom Wetter.
Wo sich die Rabatte verstecken
Freitag der 13., Monate, die manche Paare meiden, und Daten mit einer „4“ (in China, Japan und Korea als Unglückszahl, weil sie dem Wort für Tod ähnelt) bleiben häufig unbelegt. Locations und Fotografen senken ihre Preise oft um 20–40 %, um solche Termine zu füllen – besonders, wenn sie auf einen Wochentag fallen. Frag Dienstleister direkt, welche Daten in ihrem Kalender noch nah am ursprünglich genannten Preis zu haben sind und welche wie ein Samstag in der Hochsaison kosten.
Wenn ein bestimmtes Datum wichtig ist
Wenn du oder deine Familien ein kulturell bedeutsames „Glücksdatum“ wollen, einen günstigen Tag nach dem Mondkalender, ein schönes Zahlendatum wie 8.8. oder ein beliebtes Feiertagswochenende, dann buche deine Location 12–18 Monate vorher. Solche Termine sind schnell weg, in Kulturen mit ernst genommener Datumswahl teils Jahre im Voraus – und die beliebtesten kosten Aufpreis statt Rabatt.
So entscheidest du
Frag dich ehrlich, ob dir das Datum wichtiger ist als das gesparte Geld. Wenn nicht, lass dir von deinen drei Favoriten jeweils ein Angebot für einen beliebten Samstag und für einen „Unglückstag“ oder Wochentag machen. Allein der Preisunterschied nimmt dir die Entscheidung oft ab.
Das Wichtigste in Kürze
- Frag Dienstleister, welche freien Termine sie günstiger anbieten – nicht nur nach der Standard-Preisliste
- Freitag der 13. und Daten mit einer „4“ sind wegen des Aberglaubens oft günstiger
- An einem „Unglücksdatum“ mitten in der Woche kommt der übliche Wochentagsrabatt noch dazu
- Buche kulturell bedeutsame „Glücksdaten“ 12–18 Monate vorher, bevor sie weg sind
- Lass dir Angebote für ein beliebtes und ein unbeliebtes Datum geben, bevor du zusagst
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Quelle: www.theknot.com