Standesamtsgebühren in jedes Budget einplanen
Standesamtsgebühren sind einer dieser Posten, die Paare vergessen einzutragen, weil sie sich nicht wie „Hochzeitsausgaben“ anfühlen – aber sie sind Pflicht, nicht verhandelbar und lange vor dem großen Tag fällig. Diese Zeile in der Budgettabelle zu übersehen, ist ein häufiger Weg zu einer unangenehmen Überraschung.
Wofür du eigentlich zahlst
Es fallen zwei getrennte Gebühren an: die Anmeldung der Eheschließung und die Zeremonie selbst. Die Anmeldung muss persönlich mindestens 28-29 Tage vor der Hochzeit erfolgen, und beide Gebühren gehen an die Gemeinde, nicht an die Location. Wenn einer von euch beiden nicht aus Großbritannien oder dem EWR kommt, können Fristen und Gebühren höher ausfallen und länger dauern – prüfe die Staatsangehörigkeit also früh und plane zusätzliche Vorlaufzeit ein.
Wo die eigentlichen Kosten anfallen
Die Gebühr für die Zeremonie allein (rund £300) deckt einen einfachen Raum mit Standesbeamten und zwei Trauzeugen ab – keine Blumen, keine Musik, kaum Platz für mehr als eine Handvoll Gäste. Eine komplette Trauung im Standesamt mit schönerem Raum und mehr Gästen liegt eher bei £1.342. Buche deinen Termin, sobald das Datum steht; in beliebten Standesämtern sind die Samstagvormittage Monate vorher weg.
Das Wichtigste in Kürze
- Trage die Standesamtsgebühren als festen Posten in deine Budgettabelle ein, nicht als Nachgedanken
- Melde die Eheschließung mindestens 29 Tage vor der Hochzeit beim Standesamt an
- Bring einen gültigen Ausweis und einen Adressnachweis zum Anmeldetermin mit
- Buche deinen Zeremonie-Termin früh – Samstage sind schnell vergeben
- Frag die Gebühren direkt bei deiner Gemeinde ab, denn die Beträge unterscheiden sich je nach Bezirk
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Quelle: bridebook.com